Qualitätskontrollen

Qualitätskontrollen laufen automatisch, während Übersetzer arbeiten, und erkennen Probleme, bevor ein Projekt zur Überprüfung eingereicht wird — nicht erst nachdem es die QA-Phase erreicht hat. Ziel ist es, die Fehlererkennung so früh wie möglich anzusetzen — näher am Übersetzungszeitpunkt — wo Korrekturen am wenigsten kosten.

Rechtschreib- und Grammatikprüfungen bilden die erste Schicht. Der Prüfer ist sprachbewusst und verwendet das Wörterbuch der Zielsprache, sodass französische Übersetzungen nach französischen Regeln und nicht nach englischen geprüft werden. Fehler werden direkt im Editor markiert, damit Übersetzer sie beheben können, ohne ihre aktuelle Zeichenfolge zu verlassen.

Numerische Konsistenzprüfungen stellen sicher, dass numerische Werte in der Quellzeichenfolge in der Übersetzung erhalten bleiben. Eine Quellzeichenfolge mit '5 kg' sollte keine Übersetzung mit '6 kg' erzeugen. Solche Abweichungen — häufig, wenn ein Übersetzer beim Bearbeiten versehentlich eine Zahl ändert — werden automatisch erkannt und markiert.

Platzhalter- und Tag-Prüfungen stellen sicher, dass Variablen, Token und Formatierungstags die Übersetzung intakt überstehen. Eine Quellzeichenfolge wie 'Hallo , Sie haben Nachrichten' muss eine Übersetzung erzeugen, die sowohl als auch enthält. Fehlende oder umbenannte Platzhalter brechen den zugrunde liegenden Code zur Laufzeit, daher werden diese Prüfungen ausnahmslos bei jeder gespeicherten Zeichenfolge durchgeführt.

Zusammen bilden diese Prüfungen ein Qualitätstor, das kontinuierlich läuft und nicht als einziger Überprüfungsschritt am Projektende. Projektmanager können im Qualitätsbericht sehen, welche Zeichenfolgen noch offene Probleme haben, bevor sie ein Übersetzungspaket zur Veröffentlichung freigeben.